I-NET-Bus

Da in vielen Stadtteilen notwendige Jugendeinrichtungen fehlen, hat der Verein Unternehmen helfen Kids in Köln 1999 das erste mobile Jugendzentrum mit Internetanschluss ins Rollen gebracht: den i-net-bus. Dieser fuhr gezielt soziale Brennpunkte an, um dort direkt die Jugendlichen auf das Angebot aufmerksam zu machen.
Von Computern mit Internetzugang, an denen der Umgang mit den "neuen Medien" geübt werden kann, über Hilfe bei beruflicher Orientierung, Unterstützung bei Praktikums- und Ausbildungsstellensuche, Hilfe bei Schul- oder Familienproblemen bis hin zu umfangreichen Spiel- und Freizeitangeboten wurden den Jugendlichen vielfältige Anreize geboten.

Der i-net-bus wurde hauptsächlich im Kölner Norden, vor allem in Blumenberg eingesetzt, das zu den kinderreichsten Vierteln Nordrhein-Westfalens zählt und aufgrund der Bevölkerungs- und Infrastruktur als sozialer Brennpunkt gilt. Mangelnde Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sind hier ein ganz besonderes Problem. Dieses Projekt hat im Kölner Norden gewaltigen Zuspruch erfahren. Bis zu 50 Kinder und Jugendliche besuchten den Bus täglich. Das Projekt endete im Sommer 2004.
Ein neuer Projekteinsatz wird zur Zeit überprüft.


Aufgrund fehlender öffentlicher Mittel und Möglichkeiten hat U.h.K. die gesamte Finanzierung des Projektes bis hin zum Pädagogen, der von den katholischen Jugendwerken ausgewählt wurde, übernommen. Schirmherr des i-net-busses war u. a. der Oberbürgermeister der Stadt Köln, Herr Fritz Schramma.

Bus

 
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